Mitglieder

Alle Mitglieder anzeigen

Satzung des Burger Industrie- und Gewerbeverein e.V.

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

1. Der Verein führt den Namen "Burger Industrie- und Gewerbeverein" und soll in das Vereinsregister eingetragen werden; nach Eintragung führt er den Zusatz "e.V."

2. Der Verein hat seinen Sitz in Burg.

3. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Zweck des Vereins

Der Verein hat den Zweck, die gemeinsamen wirtschaftlichen und politischen Interessen der in Burg ansässigen Unternehmen zu wahren und zu fördern.
Der Verein strebt an, die Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit der Unternehmen zu stärken und zu erhöhen. Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit soll Burg als attraktiver Verkaufsstandort profiliert werden. Durch Netzwerk-Bildung mit anderen Interessengemeinschaften sollen den Mitgliedern Einsparungen bei den Betriebskosten ermöglicht werden.
Durch den aktiven Dialog mit der regionalen Politik soll eine Verbesserung der Infrastruktur erreicht werden.

 

§ 3 Mitgliedschaft

1. Aktives Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden, die sich den Zielen des Vereins verbunden fühlt. Über die Aufnahme entscheidet nach schriftlichem Antrag der Vorstand mit einer Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen Stimmen. Wird die Zustimmung verweigert,kann der/die Bewerber/in die Mitgliederversammlung anrufen, die dann mit einfacher Mehrheit über die Aufnahme entscheidet.

2. Förderndes Mitglied können natürliche und juristische Personen sein. Fördermitglied kann werden, wer bereit ist, die Ziele des Vereins zu fördern und die festgelegten Beiträge nach der Beitragssatzung zu zahlen. Fördermitglieder unterstützen den Verein durch Verbreitung seiner Anliegen und durch regelmäßige finanzielle Beiträge. Sie haben kein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung und von den gesetzlichen Mitgliedschaftsrechten nur ein Informationsrecht - allerdings nur soweit, als dadurch nicht das Vereinsinteresse und die gebotene Vertraulichkeit verletzt oder unverhältnismäßige Kosten verursacht werden - und ein alle Angelegenheiten des Vereins umfassendes Vorschlagsrecht.

 

§ 4 Beginn der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft beginnt mit der Annahme des Mitgliedschaftsantrags und der Begleichung des Aufnahmebeitrags. Über die Annahme des Mitgliedschaftsantrags beschließt der Vorstand auf schriftlichen Antrag eines Antragstellers. Der Antrag soll den Namen, das Alter, den Beruf und die Anschrift des Antragstellers beinhalten. Der Vorstand ist berechtigt, ohne Angaben von Gründen für die Aufnahme oder Ablehnung des Antragsstellers zu entscheiden.

 

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet
a) durch schriftliche Erklärung des Mitgliedes gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer
Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Quartal,
b) durch den Tod einer natürlichen Person,
c) durch Löschung der juristischen Person,
d) durch Ausschluß aus dem Verein.

2. Die Mitgliederversammlung kann mit einer Mehrheit von 75 % der Stimmen ein Mitglied aus wichtigem Grund mit sofortiger Wirkung aus dem Verein ausschließen. Das betroffene Mitglied hat bei der Abstimmung kein Stimmrecht; ihm ist jedoch binnen zwei Wochen vor Beschlußfassung mündlich oder schriftlich die Gelegenheit zum rechtlichen Gehör zu den erhobenen Vorwürfen zu gewähren.
Als Ausschlußgründe kommen insbesondere in Betracht:
- ein grob vereinsschädigendes Verhalten,
- die Eröffnung eines Konkurs- oder Vergleichsverfahrens oder dessen Ablehnung,
- der Verzug der Zahlung des Mitgliedsbeitrages über mehr als drei Monate trotz Mahnung.

 

§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder haben das Recht, an den Mitgliederversammlungen und allen Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen. Bei juristischen Personen sind nur die vertretungsberechtigten Organe oder Inhaber der Unternehmen teilnahmeberechtigt. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Grundsätze und Verhaltensregeln des Vereins, wie sie insbesondere auch in der Satzung oder weiteren Beschlüssen der Mitgliederversammlung niedergelegt sind, nachhaltig zu wahren und zu fördern. Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein und den Vereinszweck - auch in der Öffentlichkeit - in ordnungsgemäßer Weise zu unterstützen.

 

§ 7 Mitgliedsbeitrag

1. Der Verein erhebt zur Bestreitung seiner Auslagen von seinen Mitgliedern angemessene Beiträge, deren Höhe die Mitgliederversammlung im Rahmen einer Beitragsordnung festlegt.

2. Die Beiträge können der Höhe nach aufgrund eines Beschlusses der Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von über 50 % der anwesenden Stimmen verändert werden.

 

§ 8 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind

  • der Vorstand,
  • der Beirat,
  • die Mitgliederversammlung.

 

§ 9 Vorstand

1. Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

  • ein Vorsitzender
  • ein stellvertretender Vorsitzender
  • ein Schatzmeister
  • ein Schriftführer

Sie werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Die unbegrenzte Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern ist zulässig. Nach Fristablauf bleiben die Vorstandsmitglieder bis zum Antritt ihrer Nachfolger im Amt.

2. Der Vorstand leitet verantwortlich die Vereinsarbeit. Er kann sich eine Geschäftsordnung geben und kann besondere Aufgaben unter seinen Mitgliedern verteilen oder Ausschüsse für deren Barbeitung oder Vorbereitung einsetzen.

3. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der/die erste Vorsitzende, der/die stellvertretende Vorsitzende, der/die Schatzmeister/in und der/die Schriftführer/in. Zwei Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

4. Die Vorstandschaft beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens drei Mitglieder anwesend sind oder schriftlich zustimmen. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
Ein Vorstandsbeschluß kann schriftlich, fernmündlich oder per Telefax gefaßt werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der beschließenden Regelung erklären.

5. Beschlüsse des Vorstands werden in einem Sitzungsprotokoll niedergelegt und von mindestens zwei vertretungsberechtigten Vorstandsmitgliedern unterzeichnet.

6. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner/ihrer Wahlzeit aus, ist der Vorstand berechtigt, ein kommissarisches Vorstandsmitglied zu berufen. Auf diese Weise bestimmte Vorstandsmitglieder bleiben bis zur nächsten Mitgliederversammlung im Amt.

 

§ 10 Beirat

1. Der Beirat besteht aus wenigstens zwei höchstens jedoch fünf Mitgliedern. Er wird für die Dauer von zwei Jahren, vom Tag der Wahl an gerechnet, von der Mitgliederversammlung gewählt; er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Beirats im Amt. Jedes Mitglied des Beirats ist einzeln zu wählen. Wählbar sind aktive Mitglieder und Fördermitglieder bzw. deren Vertreter.

2. Der Beirat hat die Aufgabe, den Vorstand in wichtigen Vereinsangelegenheiten zu beraten und diesem Vorschläge zur Unterstützung bei der Leitung des Vereins zu unterbreiten. Eine Beiratssitzung sollte wenigstens einmal im Halbjahr stattfinden. Im Übrigen gibt sich der Beirat eine Geschäftsordnung. Macht der Beirat von diesem Recht keinen Gebrauch, kann der Vorstand ihm eine Geschäftsordnung erteilen.

3. Der Vorstand kann den Beiratsmitgliedern eine Aufwandsentschädigung bewilligen.

4. Scheidet ein Beiratsmitglied vor Ablauf seiner/ihrer Wahlzeit aus, ist der Vorstand berechtigt, ein kommissarisches Beiratsmitglied zu berufen. Auf diese Weise bestimmte Beiratsmitglieder bleiben bis zur nächsten Mitgliederversammlung im Amt.

 

§ 11 Mitgliederversammlung

1. Innerhalb der ersten sechs Monate eines Geschäftsjahres soll zumindest eine ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Weitere Mitgliederversammlungen finden statt, wenn mindestens 10 % der Mitglieder des Vereins dies unter Angabe einer Tagesordnung beantragen oder der Vorstand es im Interesse des Verbandes geboten hält.

2. Der Vorstand legt die Tagesordnung fest und fügt diese der Einladung bei. Die Einladung soll den Mitgliedern zwei Wochen vor der Abhaltung der Mitgliederversammlung zugehen. Die Einberufung erfolgt durch einfachen Brief.

3. Der Vorsitzende - im Verhinderungsfall sein Vertreter - leitet die Sitzung. Bei der Abstimmung in der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Über die Art der Abstimmung entscheidet der Vorsitzende der Versammlung. Eine Vertretung in der Ausübung des Stimmrechts durch ein anderes Mitglied ist nicht zulässig. Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, sofern wenigstens vier stimmberechtigte Mitglieder anwesend sind.

4. Bei der Beschlußfassung entscheidet die Mehrheit der erschienenen Mitglieder, es sei denn, diese Satzung schreibt eine andere Mehrheit vor. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

5. Eine Auflösung des Vereins oder die Änderung dieser Satzung können nur mit einer Mehrheit von 75 % der erschienenen Mitglieder beschlossen werden.

6. Über alle Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, das von dem Vorsitzenden der Versammlung und dem Vorstandsvorsitzenden zu unterschreiben ist.

 

§ 12 Kassenprüfer

Über die Jahresmitgliederversammlung sind zwei Kassenprüfer für die Dauer von 2 Jahren zu wählen. Die Kassenprüfer haben die Aufgabe, Rechnungsbelege sowie deren ordnungsgemäße Verbuchung und die Mittelverwendung zu prüfen und dabei insbesondere die satzungsgemäße und steuerlich korrekte Mittelverwendung festzustellen. Die Prüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand getätigten Aufgaben. Die Kassenprüfer haben die Mitgliederversammlung über das Ergebnis der Kassenprüfung zu unterrichten.

 

§ 13 Auflösung des Vereins

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Freiwillige Feuerwehr Burg, die die Mittel für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

 

§ 14 Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen der Satzung unwirksam oder nichtig sein oder werden, so berührt dies nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen.