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Mitglieder des Burger Industrie- und Gewerbevereins werden 2013 ihre Energie wieder von den Stadtwerken beziehen

13.12.2012 14:27

Sitzung des Aufsichtsrates der Stadtwerke im Schulungszentrum der Schnoor GmbH

Dr. Alfred Kruse
Dr. Alfred Kruse

Die jüngste Sitzung des Aufsichtsrates der Stadtwerke Burg GmbH fand im Schulungszentrum der Ingenieur-Holzbau Schnoor GmbH im Burger Gewerbepark statt.

Nicht ohne Grund, denn die wohl bedeutsamste Aussage des Abends kam vom Vorsitzenden des Burger Industrie- und Gewerbevereins, Sven Röhrich, Geschäftsführer der Laukien Produktion GmbH. Er informierte über die Tätigkeit des Vereins, an dem bereits 25 der 40 im Gewerbepark ansässigen Unternehmen mitarbeiten und der immerhin 1500 Arbeitsplätze repräsentiert. Der Verein möchte Burg zu einem attraktiven und leistungsstarken Industrie- und Gewerbestandort entwickeln.

Dazu sollen die Sorgen der Industriebetriebe und Gewerbebetreibenden erfasst werden und Lösungen angestrebt werden. Das Hauptinteresse liege darin, das Wirtschaftspotential der Mitglieder zu verbessern, Reserven zu erschließen und Verantwortliche aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung zusammenzubringen. Die Mitglieder des Vereins kaufen Energie zusammen ein. Darum verwies auch Rörich darauf, dass es sehr erfreuliche Gespräche mit dem Geschäftsführer der Burger Stadtwerke, Dr. Alfred Kruse gegeben habe, seitdem er die Geschäftsführung übernommen hat, „sodass wir im Jahr 2013 unsere Energie wieder bei den Burger Stadtwerken kaufen werden.“

Kruse sagte über das Ausloten und die ersten Gespräche mit dem Verein: „Schön, dass wir aus der Chance etwas gemacht haben.“ Und als für die Mitgliedsunternehmen des Vereins interessante Dienstleistung als Dankeschön und Angebot der Stadtwerke für die weitere Zusammenarbeit präsentierte er den „Lastgangviewer“, ein Werkzeug, das den Stromabnehmern per Internet-Browser die genaue zeitliche Lastverteilung visualisiert und das ihnen die Möglichkeit des Imports zur weiteren Auswertung mit Hilfe eigener Software bietet. Auf diese Weise bekommen sie ein Instrument in die Hand, um ihren Energieverbrauch zu optimieren und Lastspitzen zu vermeiden und so gestaltend auf die Energiekosten einzuwirken.

Gastgeber Kay-Ebe Schnoor, Vorstandsmitglied desVereins, zeigte sich sehr interessiert an der Lösung. Alles kein Problem, es gibt ein Passwort und schon hat man Zugriff. Schnoor hatte zuvor die Mitglieder des Aufsichtsrates herzlich begrüßt und bei einem kurzen Rundgang seinen Betrieb vorgestellt. Danach hielt der Burger Bürgermeister Jörg Rehbaum einen Vortrag über die Entwicklung der Stadt, ihrer Wirtschaft und der Potenziale. Rehbaum sagte, es sei ihm sehr wichtig, ein gut florierendes Gewerbegebiet zu haben. „Das wollen wir weiterentwickeln, denn aus meiner Sicht ist es die einzige Chance, dauerhaft und demografisch sinnvoll zu wachsen.“ 400 Millionen Euro seien im Gerbegebiet seit 1991 in das Burger Gewerbegebiet investiert worden, sagte er. Alles, was die Stadt zur Entwicklung der Infrastruktur habe leisten können, sei getan worden. Für den vierten Bauabschnitt habe man eine 90-prozentige Bezuschussung bekommen. Das freue ihn und darauf könne man stolz sein. Von den 20 Hektar Land seien bereits 96 Prozent verkauft. „Wenn wir diese Flächen voll haben, müssen wir rechtzeitig darüber nachdenken, das Gewerbegebiet auf die andere Straßenseite der B 246 a auszudehnen.“

Jörg Siwon, Technischer Prokurist der Stadtwerke, stellte in seiner Präsentation die Investitionen vor, die die Stadtwerke zur Erschießung des Gewerbeparks seit 1991 vorgenommen hatten und gab einen Ausblick auf künftige Entwicklungen.

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